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Linux-Tipp 18

Groß-/Kleinschreibung von Dateinamen ändern

Während es DOS und Microsoft Windows bei der Groß- oder Kleinschreibung von Dateinamen nicht sonderlich genau nehmen, ist es unter Linux sehr wohl ein Unterschied, ob eine Datei datei.TXT oder datei.txt heißt.

Was normalerweise ein Vorteil ist, kann sich schnell zum Handicap entwickeln, beispielsweise wenn Postscript-Type1-Schriften von einem anderen Betriebssystem übernommen werden sollen. Die unter Linux gebräuchlichen Utilities wie makeafms gehen nämlich stillschweigend davon aus, dass die Dateiendung der vorliegenden Schriftdateien in Kleinbuchstaben vorliegt.

Was also in einem solchen Fall tun? Alle Dateien manuell umbenennen? Mitnichten. Zum Glück gibt es unter Linux ja nicht nur leistungsfähige Shells, sondern auch einige andere nützliche Helferlein, wie die Programme mv oder tr. Die folgende Befehlskette wandelt die Dateinamen aller Dateien im aktuellen Verzeichnis in Kleinbuchstaben um:

for name in * ; do mv -i $name `echo $name | tr [A-ZÄÖÜ] [a-zäöü]` ; done

Der Parameter -i des Move-Befehls (mv) hat hierbei die Aufgabe, ein versehentliches Löschen der Dateien zu verhindern.

Weiterführende Literatur:

  • Die Online-Hilfe der jeweiligen Programme (man mv, man tr).
  • Tipp 4 – Ändern von Zugriffsrechten in ganzen Verzeichnisbäumen
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