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Surfen (fast) ohne Werbung

Kaum ein Anwender stört sich an einer kleinen Werbe-Einblendung, wenn er eine kostenlose Seite im Internet besucht. Wenn jedoch die Seiten mit Werbung praktisch zugepflastert sind, wird manchem das Surfen im Internet gründlich verleidet.

Abhilfe schaffen Zusatzprogramme wie der kommerzielle Webwasher oder der freie Privoxy. Letzterer unterliegt der GPL-Lizenz und ist für viele gängige Betriebssysteme, beispielsweise Linux oder Microsoft Windows, erhältlich. Eine ausgezeichnete deutsche Anleitung zur Installation und Konfiguration vom Privoxy hat dankenswerterweise Fabian Keil verfasst. Der Vorteil dieser Lösungen: Sie blenden nicht nur die meiste Werbung auf den Web-Seiten aus, sondern sorgen durch verschiedene Verfahren zur Anonymisierung auch für mehr Privatsphäre. Außerdem sind sie in der Regel unabhängig von dem verwendeten Web-Browser.

Wem die Installation und Konfiguration dieser meist als Proxy realisierten Programme zu umständlich ist, der findet in dem plattformübergreifenden, freien Web-Browser Firefox bzw. in seinem deutsch lokalisierten Gegenstück oder seinem großen Bruder, der Mozilla Web-Suite, eine sinnvolle Alternative. Sinnvoll deshalb, weil damit nicht nur die lästigen Werbe-Einblendungen unter Kontrolle sind, sondern auch das Surfen im Web standardmäßig sicherer ist als mit Microsoft Internet Explorer, der zum Lieferumfang von Microsoft Windows gehört.

Standardmäßig verfügt Firefox über keine Fähigkeiten zum Ausblenden von Werbung (mit Ausnahme des generellen Blockierens so genannter Pop-up-Fenster, also separater Fenster, die zusätzlich zu einer Webseite geöffnet werden). Diese müssen ihm über die Installation einer freien Erweiterung erst beigebracht werden. Die Installation dieser Erweiterung ist denkbar einfach:

  1. Internetverbindung aufbauen,
  2. Firefox starten und im Menü "Tools" den Menüpunkt "Extensions" aufrufen,
  3. im neu erscheinenden Dialog den Verweis "Get more extensions" anwählen und
  4. die Erweiterung "Adblock" installieren.

Mit der erfolgreichen Installation der Erweiterung ist freilich noch nicht viel gewonnen. Ohne eine grundlegende Konfiguration, sprich Filterliste, bleibt Adblock tatenlos. Diese ist aber schnell installiert. Ein unbekannter Autor stellt auf seinem Web-Auftritt eine entsprechende Filterliste für den Import in Adblock bereit. Wir haben diese Liste ein wenig erweitert und ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Der Import dieser Filterliste ist kein Problem. Nach dem Herunterladen und dem Speichern der Liste als Textdatei auf einem lokalen Datenträger wird in Firefox zunächst die Einstellung der Erweiterung Adblock aufgerufen (Tools -> Adblock -> Preferences). Im Menü "Adblock Options" kann über den Menüpunkt "Import Filter ..." anschließend die neue Filterliste importiert werden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem "werbefreien" Web.

Weiterführende Literatur:

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